Zurück zu Ressourcen

Shopping-Kampagne in Google Ads strukturieren

Zusammengefasst

Über Shopping-Kampagnen in Google Ads können Einzelhändler online potenzielle Kunden erreichen und ihnen sowohl den Kaufprozess als auch die Kaufentscheidung erleichtern. Denn in den Anzeigen dieses Kampagnentyps werden Produkte genau den Nutzern präsentiert, die danach suchen. Hier erfahren Sie, wie eine Shopping-Kampagne erstellt wird.

1. Was sind Shopping-Anzeigen?

2. Vorteile von Shopping-Anzeigen

3. Das Inventar für Shopping-Anzeigen

4. Best Practices für das Erstellen von Shopping-Kampagnen

Was ist Google Ads?

Google Ads ist ein Online-Werbedienst für Unternehmen, die Anzeigen in den Google-Suchergebnissen und im Google Display Netzwerk schalten möchten.

Jetzt Google Ads testen

1. Was sind Shopping-Anzeigen?

Über Shopping-Anzeigen wird sozusagen die Verbindung zwischen Werbetreibenden und Onlinenutzern hergestellt. Einzelhändler können eine Shopping-Kampagne erstellen, indem sie ihr Inventar in das Google Merchant Center hochladen und das Konto mit ihrem Google Ads-Konto verknüpfen. Nach der Aktivierung werden die Produkte dann beworben, wenn Nutzer auf den Websites und in den Netzwerken von Google danach suchen.

Entsprechen die Keywords für ein Produkt der Suchanfrage eines potenziellen Käufers, wird ein Bild des Artikels mit weiteren relevanten Informationen wie Preis und Marke angezeigt. So sehen Google-Nutzer genau die Produkte, nach denen sie auf dem Computer oder per Mobilgerät suchen.

Google Displaynetzwerk

Dieses Werbenetzwerk umfasst über zwei Millionen Websites, Videos und Apps, auf bzw. in denen Ihre Anzeigen ausgeliefert werden können.

Weitere Informationen

2. Vorteile von Shopping-Anzeigen

In Shopping-Anzeigen werden potenziellen Kunden relevante Informationen zu Produkten präsentiert, um ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern. Durch das übersichtliche Format können Google-Nutzer verschiedene Produkte ansehen und vergleichen. Einzelhändler zahlen nur, wenn über einen Klick auf die Anzeige ihre Website aufgerufen wird.

Gelangen potenzielle Kunden über eine Shopping-Anzeige zu Ihrem E-Commerce-Shop, sind sie unter Umständen eher bereit, etwas zu kaufen, als andere Nutzer. Denn wenn jemand beispielsweise nach Designerschuhen sucht, sieht er Ihr Produkt zusammen mit Anzeigen anderer Einzelhändler in den Suchergebnissen. Klickt der Nutzer dann auf Ihre Anzeige, landet er direkt auf der Produktseite Ihrer Website.

Kampagne

Eine Kampagne umfasst mehrere Anzeigengruppen, bestehend aus Anzeigen, Keywords und Geboten, mit gemeinsamem Budget, einheitlicher geografischer Ausrichtung und anderen identischen Einstellungen. Oft dient sie zur Kategorisierung angebotener Produkte und Dienstleistungen.

Weitere Informationen

3. Das Inventar für Shopping-Anzeigen

Der Erfolg einer Shopping-Kampagne wird daran gemessen, wie relevant Ihre Produkte für die potenziellen Kunden sind, die Ihre Anzeigen sehen. Führt ein Nutzer eine Suchanfrage durch, werden Google-Anzeigen aus Shopping-Kampagnen mit relevanten Produkten und Versandorten ausgeliefert. Die Rangfolge wird dabei anhand der höchsten Gebote für die Werbefläche ermittelt. Wenn Sie potenziellen Kunden alle Informationen liefern, die sie zu Ihren Produkten haben müssen, erzielen Sie mit Ihren Shopping-Anzeigen gute Leistungen. Sie sollten diese Daten im Merchant Center optimieren, damit sie möglichst relevant sind.

Ein Sportgeschäft in Dortmund stellt z. B. fest, dass über die Shopping-Anzeigen für Frauenshirts nicht viele Käufe erzielt werden. Möglicherweise ist Nutzern nicht direkt klar, welche Größen verfügbar sind oder ob es sich um Damen- oder Herrenshirts handelt. In diesem Fall sollten der Produkttitel und die Beschreibung überarbeitet werden. Wenn Marke, Farbe, Größe und Stil präzise angegeben sind, vermitteln Sie potenziellen Kunden das Gefühl, genau die Produkte zu präsentieren, nach denen sie suchen. Mit ausschließenden Keywords wie „herren“ oder „männer“ können Sie dafür sorgen, dass Ihre Anzeigen nur für Nutzer ausgeliefert werden, die nach Frauenkleidung suchen.

Durch die Angabe des Markennamens lässt sich die Leistung von Shopping-Kampagnen optimieren. Nutzer verwenden bei der Suche nach Produkten häufig Markennamen. Deshalb sollte diese Information in entsprechenden Shopping-Anzeigen auf keinen Fall fehlen. Die Erwähnung im Titel und in der Beschreibung kann den Unterschied zu anderen Anzeigen ausmachen.

Ein Baumarkt in Düsseldorf möchte beispielsweise seine Bohrmaschinen in Shopping-Anzeigen bewerben. Enthalten der Produkttitel und die Beschreibung den Markennamen „Bosch“, ist die Anzeige für Nutzer, die nach diesem Werkzeug suchen, relevanter. Wenn potenzielle Kunden den Eintrag sehen, können sie sicher sein, dass es sich auch wirklich um das gesuchte Produkt handelt. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Kauf abschließen.

Shopping-Anzeige

Bei diesem Anzeigentyp sehen die Nutzer ausführliche Informationen zu Ihren Angeboten. Es gibt Produkt-Shopping-Anzeigen, in denen nur ein Artikel beworben wird, und Showcase-Shopping-Anzeigen, die mehrere ähnliche Produkte enthalten.

Weitere Informationen

4. Best Practices für das Erstellen von Shopping-Kampagnen

Mit Shopping-Anzeigen können Unternehmen aller Größen ihre Produkte bewerben. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihre Anzeigen für verschiedene Artikel und Zielgruppen fortlaufend anpassen, um optimal von Ihrem Budget zu profitieren. Für den Einstieg empfiehlt es sich, zunächst eine smarte Shopping-Kampagne zu erstellen. In diesem Kampagnenuntertyp werden Ihre Gebote, Produkte und Zielgruppen automatisch optimiert, sodass Sie relevanten potenziellen Kunden zum richtigen Zeitpunkt die geeignete Anzeige präsentieren. Dadurch erzielen Sie mit Ihrem Budget den bestmöglichen Umsatz. Wenn die Anforderungen für smarte Shopping-Kampagnen nicht erfüllt werden können, sollten Einzelhändler stattdessen eine Standard-Shopping-Kampagne erstellen. Zunächst wird das gesamte Inventar in der Gruppe „Alle Produkte“ verwaltet. Dies ist insbesondere für Unternehmen mit eher kleinen Produktpaletten geeignet. Anschließend können Produkte aber auch in spezifischere Kategorien unterteilt werden.

Ein Bioladen in Kiel gruppiert seine Produkte z. B. nach Getränken, Proteinriegeln und herzhaften Snacks. Über die Kategorien lassen sich Gebote für einzelne Produkttypen schnell und problemlos festlegen und anpassen.

Nach einigen Tests stellt der Bioladen fest, dass Nutzer selten die über Shopping-Anzeigen präsentierten Getränke kaufen. Allerdings werden mit Proteinriegeln gute Leistungen erzielt. In diesem Fall sollte das Unternehmen das Budget für Getränke senken und das für Proteinriegel erhöhen, um die Werbeausgaben möglichst effektiv einzusetzen. Es müssen keine Artikel manuell einzeln im Inventar optimiert werden. Stattdessen lassen sich mit nur wenigen Klicks Gebote, Produkte und Zielgruppen wie gewünscht anpassen.

Mit Shopping-Anzeigen können Sie die Sichtbarkeit Ihrer Produkte auf den Websites und in den Netzwerken von Google erhöhen und potenziellen Kunden Ihr Angebot ansprechend präsentieren. Nutzer erhalten alle nötigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie Ihr Produkt und nicht das eines Mitbewerbers kaufen.

Teilen Sie diesen Beitrag.

Könnte er nützlich für jemanden sein? Informieren Sie ihn noch heute.

Noch heute anmelden

  • 1. Erstellen Sie ein Konto.
  • 2. Legen Sie Ihr Budget fest.
  • 3. Schreiben Sie Ihre erste Anzeige und entscheiden Sie, wo sie erscheinen soll.
0800 5894 944*

Oder rufen Sie noch heute an und lassen Sie sich von einem Google-Experten zu diesem Thema beraten. Mo-Fr, 09:00 - 18:00 Uhr.