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Analysen in Google Ads

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Analysen in Google Ads

Zusammengefasst

Nachdem Sie eine Google Ads-Kampagne erstellt und gestartet haben, ist es wichtig, dass Sie fortlaufend die Leistung Ihrer Anzeigen analysieren. So können Sie bei Bedarf schnell reagieren und Optimierungen vornehmen. Bei der Fülle von Analysetools kann einem schon mal schwindelig werden. Aber keine Panik, für jeden Schritt sind Hilfestellungen verfügbar.

Zuerst sollten Sie sich mit den Grundlagen für eine erfolgreiche Analyse in Google Ads vertraut machen. Dazu gehört das Einrichten von Conversion-Tracking, um die Anzeigenleistung und die Wirkung Ihres Onlinemarketings anhand verschiedener Kennzahlen (KPI) zu messen. Sie erfahren in diesem Artikel, wie Sie Ihr Onlinemarketing durch sorgfältige Analysen optimieren können. Dabei ist die Größe Ihres Unternehmens völlig unerheblich. Hier sind unsere Tipps:

1. Conversion-Tracking einrichten und überwachen

2. Return on Investment analysieren

3. Bericht zu Suchbegriffen analysieren

4. Qualitätsfaktor überprüfen

5. Berichte

Was ist Google Ads?

Google Ads ist ein Online-Werbedienst für Unternehmen, die Anzeigen in den Google-Suchergebnissen und im Google Display Netzwerk schalten möchten.

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1. Conversion-Tracking einrichten und überwachen

Eine Conversion wird jedes Mal erfasst, wenn ein Nutzer wie von Ihnen gewünscht mit Ihrer Anzeige interagiert. Über Conversion-Tracking in Google Ads erfahren Sie, wie effizient Klicks auf Ihre Anzeigen sind und zu einer für Ihr Unternehmen relevanten Aktion führen. Dies können beispielsweise Käufe über die Website, Telefonanrufe, App-Downloads oder Newsletteranmeldungen sein. Wie Sie bei der Einrichtung vorgehen, hängt von der Art der zu erfassenden Conversion ab. Wenn Sie Conversion-Tracking einrichten, müssen Sie deshalb zuerst eine Conversion-Quelle auswählen.

Je nach Anzeigentyp variieren auch die Conversions, die Sie für Ihre potenziellen Kunden festlegen, z. B. ob diese auf der Website, in der App oder auf dem Smartphone erfolgen. Hier sind die Unterschiede:

  • Website: Es werden Nutzeraktionen auf Ihrer Website erfasst. Dabei kann es sich um einen Kauf, die Anmeldung für einen Newsletter, einen Klick auf eine Schaltfläche oder eine andere Aktion handeln. Mehr Informationen dazu finden Sie im Google Ads-Hilfeartikel Conversion-Tracking für Ihre Website einrichten.

  • App: Es wird erfasst, wenn Nutzer die App installieren oder eine In-App-Aktion wie einen Kauf durchführen. Mehr Informationen dazu finden Sie im Google Ads-Hilfeartikel Conversion-Tracking für mobile Apps.

  • Anrufe: Legen Sie dies als Conversion fest, wenn Sie Anrufe über Anzeigen, eine Telefonnummer auf Ihrer Website oder Klicks auf die Telefonnummer einer mobilen Website erfassen möchten. Mehr Informationen dazu finden Sie im Google Ads-Hilfeartikel Anruf-Conversion-Tracking.

Möchten Sie mehrere Conversion-Typen aus dieser Liste erfassen, richten Sie einfach für jeden Typ eine andere Conversion-Aktion ein, z. B. eine, um Käufe auf Ihrer Website zu erfassen, und eine weitere für Anrufe, die direkt über Ihre Anzeigen erfolgen.

Conversions überwachen

Conversion-Daten lassen sich ganz einfach überwachen. In der Spalte „Conversions“ sehen Sie die Anzahl der Conversions, die Sie für alle Conversion-Aktionen erzielt haben. Dieser Wert gibt an, wie oft Ihre Anzeigen zu Aktionen geführt haben, die von Ihnen als wertvoll definiert wurden. Über die Einstellungen „In Conversions einbeziehen“ und „Attributionsmodell“ können Sie festlegen, welche Daten für die Spalte „Conversions“ erfasst werden.

Außerdem gibt es mehrere zugehörige Spalten mit weiteren Informationen, z. B. „Cost per Conversion“, „Conversion-Rate“, „Wert aller Conv.“, „Conversion-Wert pro Kosten“, „Conversion-Wert pro Klick“ und „Wert pro Conversion“. Das sind zu viele Informationen auf einmal? Im Google Ads-Hilfeartikel Conversion-Tracking-Daten auswerten wird alles ausführlich erklärt.

Attributionsmodell

Bis ein Nutzer eine Conversion durchführt, stellt er unter Umständen mehrere Suchanfragen und interagiert mit verschiedenen Anzeigen desselben Werbetreibenden. Mithilfe eines Attributionsmodells bestimmen Sie, welcher Wert jedem Klick für eine Conversion zugerechnet werden soll. Sie können den Wert dem ersten oder letzten Klick zuordnen oder ihn auf mehrere Klicks verteilen.

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2. Return on Investment analysieren

Wir empfehlen grundsätzlich allen Nutzern von Google Ads, den Return on Investment (ROI) fortlaufend zu überwachen. Wenn Sie mit Google Ads Ihre Umsätze steigern, Leads generieren oder sonstige wertvolle Nutzeraktivitäten fördern möchten, sollten Sie den ROI messen. Der ROI ist das Verhältnis Ihrer Kosten zum Nettogewinn.

In der Regel ist dies der wichtigste Messwert für Werbetreibende. Er basiert auf Ihren speziellen Marketingzielen und zeigt den realen Effekt, den Ihre Werbemaßnahmen auf Ihr Unternehmen haben, also wie viel Gewinn Sie erzielen. Wie genau Sie den ROI berechnen, ist abhängig von den Kampagnenzielen. Anhand des ROIs können Sie aber analysieren, ob Ihre Investitionen in Google Ads sich für Ihr Unternehmen auszahlen.

Wenn Sie mit der Messung der Conversions begonnen haben, können Sie auch mit der ROI-Bewertung beginnen. Der Wert jeder Conversion sollte größer sein als der Betrag, den Sie für die Conversion ausgeben. Wenn Sie beispielsweise 5 € für Klicks ausgeben, um einen Verkauf zu erhalten, und 50 € für diesen Verkauf erhalten, haben Sie einen Gewinn von 45 € erzielt und eine gute Rendite für Ihre Investition erhalten.

Return on Investment

Hierbei handelt es sich um den durch Anzeigen erzielten Gewinn im Vergleich zu den zugehörigen Ausgaben. Zur Berechnung des Return on Investment (ROI) ziehen Sie vom Umsatz, den Sie mit Ihren Anzeigen erzielen, die Gesamtkosten ab und teilen das Ergebnis dann durch Ihre Gesamtkosten: ROI = (Umsatz – Herstellungs-/Selbstkosten) / Herstellungs-/Selbstkosten.

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3. Bericht zu Suchbegriffen analysieren

Der Bericht zu Suchbegriffen besteht aus einer Liste mit Suchbegriffen, die von Nutzern eingegeben wurden und dazu geführt haben, dass Ihre Anzeige ausgeliefert und angeklickt wurde. Je nachdem, welche Keyword-Optionen Sie festgelegt haben, können die aufgeführten Suchbegriffe von Ihrer Keyword-Liste abweichen.

Mit dem Bericht zu Suchbegriffen können Sie Google-Anzeigen analysieren, um die Leistung Ihrer Anzeigen zu sehen, wenn die Auslieferung durch Suchanfragen im Suchnetzwerk ausgelöst wurde.

Und das funktioniert so: In diesem Bericht wird aufgeführt, inwieweit die Suchbegriffe, mit denen die Auslieferung Ihrer Anzeigen auf Google ausgelöst wurde, mit Ihren Keywords übereinstimmen. Sie erkennen dadurch, welche Keyword-Optionen für welche Keywords und Suchanfragen am besten geeignet sind. So können Sie die Optionen für alle Keywords anpassen, damit Ihre Anzeigen nur bei den richtigen Suchanfragen ausgeliefert werden. Auch Ihr Budget wird dadurch optimal eingesetzt. In der Spalte „Keyword“ sehen Sie, welche Keywords mit den Suchbegriffen der Nutzer übereinstimmen und die Auslieferung der Anzeigen ausgelöst haben. Allerdings wird diese Spalte nicht standardmäßig angezeigt, Sie müssen sie aktivieren.

Im Google Ads-Hilfeartikel Bericht zu Suchbegriffen finden Sie ausführliche Informationen.

Mit den Ergebnissen des Berichts zu Suchbegriffen können Sie Ihre Keyword-Auswahl optimieren. Hier sind einige Tipps dazu:

  • Fügen Sie der Anzeigengruppe leistungsstarke Suchbegriffe als Keywords hinzu. Passen Sie gegebenenfalls die Gebote an, da für Suchbegriffe, die in diesem Bericht enthalten sind, bereits Zugriffe erfasst werden. Es ist nur sinnvoll, diese Suchbegriffe als Keywords hinzuzufügen, wenn Sie gleichzeitig Änderungen an Geboten und/oder Anzeigentexten vornehmen.

  • Wenn ein Suchbegriff für die von Ihnen angebotenen Produkte oder Dienstleistungen nicht relevant ist, können Sie ihn stattdessen als ausschließendes Keyword hinzufügen. Steht Ihnen nur ein kleines Budget zur Verfügung, zahlt es sich aus, genau zu recherchieren und sich dann auf die Bereiche zu konzentrieren, in denen Sie gute Leistungen erzielen. Dann werden Ihre Anzeigen nicht für Nutzer ausgeliefert, die nach Dingen suchen, die Sie gar nicht anbieten.

  • Ändern Sie bei bereits vorhandenen Keywords gegebenenfalls die Keyword-Option. In der Spalte „Keyword-Option“ sehen Sie, wie sich die jeweilige Option auf die Anzeigenleistung auswirkt.

Weitere Informationen finden Sie im Google Ads-Hilfeartikel Den Bericht zu Suchbegriffen aufrufen.

Anzeigengruppe

Eine Anzeigengruppe enthält eine oder mehrere Anzeigen, denen dieselben Keywords zugeordnet sind. Jede Kampagne besteht aus einer oder mehreren Anzeigengruppen, denen Sie Ihre Anzeigen thematisch zuordnen können, z. B. für unterschiedliche Produkte oder Dienstleistungen.

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4. Qualitätsfaktor überprüfen

Google verwendet den Qualitätsfaktor als Messwert. Er ist eine Schätzung dafür, wie relevant Ihre Anzeigen und Keywords sowie Ihre Landingpage für den Nutzer sind, der Ihre Anzeige sieht. Sobald Sie Ihre Anzeigen optimiert haben, steigt in der Regel auch der Qualitätsfaktor. Dies führt normalerweise zu niedrigeren Kosten und einer besseren Anzeigenposition. Es gilt: Qualität statt Quantität.

Was können Sie also tun, um den Qualitätsfaktor zu steigern? Wir haben zwei Tipps für Sie. Erstens: Wählen Sie Keywords und Wortgruppen aus, die Nutzer Ihrer Zielgruppe wahrscheinlich in ihren Suchanfragen verwenden. Dadurch erhalten Ihre Anzeigen höhere Ränge und Ihr Unternehmen wird leichter gefunden. Zweitens: Erstellen Sie relevante Anzeigen für Ihre Keywords und Ihre Werbebotschaft, da diese meist an einer höheren Position geschaltet werden und deshalb oftmals mehr Klicks sowie eine bessere Leistung erzielen.

5. Berichte

Gehen Sie wie folgt vor, um Daten in Google Ads-Berichten zu sehen:

  • Aktivieren Sie entweder während der Verknüpfung oder bei der Bearbeitung der Google Ads-Kontoeinstellungen die automatische Tag-Kennzeichnung.

Die Google Ads-Berichte enthalten Messwerte zur Leistung von Aktionen, die Nutzer nach einem Klick auf Ihre Anzeige und dem Aufruf Ihrer Website oder nach der Installation und Verwendung Ihrer mobilen App durchgeführt haben. So erhalten Sie Informationen zum Kaufprozess Ihrer Nutzer, zu ihrem Verhalten auf der Website sowie zu ihren Conversion-Mustern und erfahren, wie Sie weitere potenzielle Kunden gewinnen können. Standardmäßig enthalten Google Ads-Berichte aussagekräftige Messwerte aus Google Ads (z. B. Klicks) und aus Google Analytics (z. B. Absprungrate), sodass Sie zusätzliche Informationen dazu erhalten, welche Online-Marketingstrategien gut funktionieren und welche optimiert werden sollten.

Weitere Informationen finden Sie im Google Ads-Hilfeartikel Google Ads-Berichte.

Mit diesen Tipps können Sie Ihre Google Ads-Aktivitäten erfolgreich analysieren. Neben den technischen Aspekten sollten Sie aber auch einige andere Dinge beachten, wenn Sie potenzielle Kunden ansprechen möchten: Verfassen Sie ansprechende und relevante Anzeigentexte, passen Sie Ihre Gebotsmethode und Ihre Budgets an und schließen Sie Standorte für Ihre Werbung ein bzw. aus. Erobern Sie die Welt des Onlinemarketings – mit der Unterstützung von Google.

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